Erbsenzählereien

Verarbeitungshinweise

Manchmal ist es schon etwas merkwürdig... Echte Fälle, um sie seiner Parkuhr zu erzählen, denn kein Mensch würde sie verstehen oder erklären können.
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Fall A:
Eine Fußbodenbeschichtung auf Acrylbasis, geeignet für Keller, Garage, Hobby- und Werkstattbereich. Just so ein Zeug verarbeite ich jetzt die Tage gerade.

Überarbeitbar nach 5-6 Stunden. Begehbar nach Trocknung über Nacht.

Was soll denn so'n Schwachsinn? Wie soll ich denn den Fußboden überarbeiten (sprich: die nächste Schicht aufbringen), wenn ich ihn erst am nächsten Tag begehen kann, obwohl schon 6 Stunden rum sind?

Wie ist es denn, wenn ich bis 01:00 die Beschichtung aufbringe und morgens um 05:00 Uhr (was sicherlich nicht vorkommt ) weitermachen will? Das ist dann über Nacht.
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Fall B:
Schichtsiegel seidenmatt für Parkett und Treppen. Heute auch gerade auf unserer Buchenholztreppe nach oben verpinselt, hatte nach 5 Jahren doch mal eine kleine Nachbearbeitung nötig.

Trocken nach 2 Stunden. Begehbar nach 8 Stunden. Voll belastbar nach 8 Tagen.

Gut, "trocken" heißt wohl, daß kein Staub mehr drauf klebenbleibt. Begehbar ist auch OK. Was ist aber "voll belastbar"? Ich meine – was tut man auf einer Treppe, außer sie rauf- oder runterzugehen? Dürfen erst nach 8 Tagen alle Hausbewohner gleichzeitig... oder was?

Und wenn es Parkett wäre, wo auch Möbel draufgestellt und -geschoben werden... wenn mensch barfuß läuft, hat er teilweise einen höheren Druck (also Belastung pro cm^2) als ein leichter Tisch oder Schrank, die auf großer Fläche stehen.

Kann man das nicht irgendwie mal eindeutig ausdrücken?

In die Produktbeschreibungen hat der Geist der Politiker Einzug gehalten... viel reden, nichts sagen.

Darüber hinaus hat auch der Geist der Grünen Einzug gehalten:
Lösemittelfrei, aromatenfrei, schwermetallfrei – zweckfrei.
Es ist einfach Mist, wenn das Zeug, das man kauft, seine Bestimmung nicht erfüllt. Was nützt eine Rostschutzgrundierung, unter der es nach zwei Jahren rostet? Was nützt eine Holzschutzlasur für Gartenbauholz (meist Fichte/Kiefer), die auf "natürlichen Nadelholzölen und -harzen" basiert? Gieße ich Wasser mit Wasser, damit es nicht fault?
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Ohne Bleimennige und Karbolineum läge heute schon seit Hunderten von Jahren das halbe Land in Schutt und Asche – da könntet Ihr keinen 500 Jahre alten Schafstall in der Heide anschauen, und auch das Treppengeländer von Vati noch wär' langst verrostet.
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[Einsortiert in: Erbsenzählereien]
4.9.06 23:35


Toleranz etc.

Das sind jetzt eigentlich keine lustigen Erbsenz?hlerspielchen wie sonst ?blich, sondern eher tiefsch?rfende Fragen, die sich aus zur Zeit aktuellen Themen ergeben...

  • Kann man Toleranz verlangen?

  • Kann man Kompromi?bereitschaft erzwingen?


Das ist doch sowas wie einen Konsens anordnen.

Herrje, wat is dat alln's kompliziert...

[Einsortiert in: Erbsenz?hlereien]
14.2.06 00:46


Weihnachten mal anders gesehen

Der Zauber der Weihnacht, den auch ich als Kind empfunden habe, ist seit ca. 25 Jahren verflogen. Was seitdem vom Weihnachtsfest nachblieb, ist der schale Geschmack einer riesigen Kommerz-Kampagne, die in den letzten Jahren schon Ende August, sp?testens Anfang September startet. Ich jedenfalls h?tt' dieses Jahr noch in kurzen Hosen und Sandalen die ersten Lebkuchen, Zimtsterne und Stollen kaufen k?nnen. Hab' ich aber nicht. Altweibersommer ist nun mal wirklich noch keine Weihnachtszeit.

Die Tage werden k?rzer, die N?chte l?nger, Lichterb?gen und -ketten werden innen und au?en installiert. Allerorten kommt einem Gef?hlsduselei entgegen: Misere*r, Br*t f?r die Welt, das R*te Kr*uz... alle bitten um Spenden.

R?hrselig ob der Weihnachtszeit greift mancher in die Tasche und tut einen F?nfer oder auch Zehner raus ? weil, ist ja Weihnachten.

Sicher ist mit dem zu Weihnachten geh?uften Input mehr geholfen als mit nichts.

Doch: Wird mit solchen Spenden ?berhaupt geholfen? Bleibt nicht ein gro?er Teil der Einnahmen schon in den Verwaltungskosten h?ngen; hat das Einfliegen von Wolldecken und Getreide ?berhaupt einen Sinn?

Wenn schon ?Entwicklungshilfe?, dann sollte es die Hilfe zur Selbsthilfe sein. Wie ?berlebe ich, ohne durch Brandrodung zwar einen Acker zu kriegen, der aber n?chstes Jahr im Wind davongeht? Wie schaffe ich es, meine Familie zu ern?hren und mich f?r das Alter abzusichern, ohne da? ich in Unkenntnis jeglicher Verh?tungsmittel immer noch mehr Kinder in die ohnehin schon ?berbev?lkerte Welt setze?

Wer sich ?ber sowas wirklich Gedanken macht, der hat 365 Tage im Jahr Gelegenheit, etwas zu tun. Dazu beizutragen, zu helfen. Da mu? nicht die Bettelei an der Haust?r eine Woche vor Weihnachten sein.

Und, was auch die famili?re Ebene betrifft: Heiligabend ist nicht wirklich und schlagartig ?Friede, Freude, Eierkuchen?. Wenn man jemanden aus der Familie mag, hat man das ganze Jahr Zeit, das zu zeigen. Durch Weihnachten wird da kein Zauber ausgel?st.

Weihnachten ist eigentlich nur noch Stress. Konsumtechnisch und famili?r.

[Einsortiert in: Erbsenz?hlereien]
25.12.05 17:56


Noch DEUTSCHER?

?Du bist Deutschland?, ?Wir sind Papst?, ?Wir holen den Titel?...

Ja, toll. Wir und Du. Obwohl keiner dabei ist. Kein Normalmensch von uns ?ist Papst?, keiner unserer chipsfressenden und furzenden Sesselsportler (?Lauf doch endlich, du Arsch!!!?) wird im Jahre 2006 aktiv dazu beitragen, da? Deutschland Weltmeister wird.

Nun ?rgert sich CeKaDo zu recht ?ber die Zust?nde bei der Deutschen Bahn (hier) und bekommt daf?r noch Schelte.

Liebe(r?) D.M., wir haben in Deutschland als B?rger haufenweise Vorschriften zu beachten, werden durch zahlreiche Regularien geg?ngelt, dr?cken manchen Steuergroschen ins Ungewisse ab (die Verkehrswege sind von den Autofahrern via Steuer schon mehr als dreimal finanziert) ? und m?ssen immer noch mehr zahlen.

Wir wohnen hier am Rande eines Truppen?bungsplatzes, und immer, wenn der LEO knallt, sind 22.000 EUR im Wald. Das mal zur Frage, wo unser Geld bleibt.

Und nun wird CeKaDo, wenn er sich ?ber die Zust?nde bei der DB beschwert, quasi als ?noch deutscher? beschimpft? Weil er sich aufregt ?ber Dinge, die bereitgestellt werden sollen, aber nicht vorhanden sind...


Liebe(r?) D.M., hast Du auch schon mal auf einem Bahnhof gestanden und auf einer nicht lesbaren Anzeigetafel nicht erkennen k?nnen, da? Dein mit-rabatt-fr?hgebuchter Zug erst 'ne Stunde sp?ter kommt? Hast Du schonmal ?berhaupt irgendwo auf einem Bahnhof gestanden, den Du nicht kennst, und versucht, von dort nach Hause zu kommen?

P?nktlicher Anschlu? ? Banane! Vergi? es!
Wie ich es letzten Sommer hatte: Hilfe f?r Leute, die nach Krankenhausaufenthalt aus Eisenach wieder nach Hause Richtung Uelzen wollen? ?Wo liegt denn Uelzen? Wie komm' wir dahin??

Mit Deiner Einstellung (da? man das wohl alles nicht so verbissen sehen soll), kannst Du nach Spananien oder S?damerika auswandern. Da gilt: ?Ma?ana.? ? ?Ach, morgen schon?? ? ?Wieso morgen? Bei uns ist immer ma?ana.?

Oder nach Indien. Da sehen die das auch nicht so kritisch.
Und bei der Reparatur von LKW wird zuweilen auch 'n Draht angebunden, damit das Gaspedal nicht mehr so weit runtergeht...

Allerdings sind da die Vorschriften auch nicht so eng gesteckt wie in unserem Lande. Sicherheiten und Sozialnetz sind da sicherlich auch viel weitmaschiger...

Reg' Dich also bitte nicht auf, wenn Dir irgendwann mal jemand sagt, das mit dem K?ndigungsschutz w?re doch nicht so eng zu sehen...

[Einsortiert in: Erbsenz?hlereien]
17.12.05 22:08


Laßt Euch keine 4 für eine 5 vormachen!

45 = 45 | ohne Frage!
<=> 20 + 25 = 20 + 25 | -25
<=> 20 + 25 - 25 = 20 | -20
<=> 25 - 25 = 20 - 20 | 5 ausklammern
<=> 5 * (5 - 5) = 4 * (5 - 5) | : (5 - 5)
<=> 5 = 4

Warum?

[Einsortiert in: Erbsenz?hlereien]
2.12.05 20:43


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